Eine Portion Matcha enthält je nach Dosierung etwa 60 bis 80 Milligramm Koffein und liegt damit zwischen Espresso und Filterkaffee. Durch das L-Theanin setzt die Wirkung sanfter ein und hält länger an.
Deshalb funktioniert Matcha auf Events auch am Nachmittag, wenn viele Gäste keinen zweiten Kaffee mehr möchten.
Im Detail
Das Koffein im Tee ist chemisch identisch mit dem im Kaffee, wirkt aber anders, weil es im Verbund mit L-Theanin und Gerbstoffen aufgenommen wird. Die Freisetzung verläuft flacher: Statt der schnellen Spitze mit anschließendem Tief beschreiben viele eine gleichmäßige Wachheit über mehrere Stunden. Zum Vergleich liefert ein einfacher Espresso je nach Zubereitung um die 60 bis 90 Milligramm, eine große Tasse Filterkaffee auch deutlich mehr. Wer empfindlich reagiert, steuert über die Dosierung, ein halber Löffel weniger ist beim Pulvertee präzise machbar. Für den späten Abend gibt es an gut sortierten Bars koffeinfreie Alternativen von Hojicha bis Limonade.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
In der Eventpraxis ist das der Verkaufsmoment am Nachmittag: Gäste wollen wach bleiben, scheuen aber den nächsten Kaffee. Ein Iced Matcha liefert vergleichbare Energie mit weicherem Verlauf, und die Bar kann auf Nachfrage sogar mildere Portionen anbieten, was mit einer Espressomaschine so einfach nicht ginge.
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Häufige Fragen zu Koffein im Matcha
Hat Matcha mehr Koffein als Kaffee?
Pro Gramm ja, pro Portion meist etwas weniger als eine große Tasse Kaffee. Entscheidend ist die Dosierung, üblich sind zwei Gramm Pulver pro Drink.
Warum spüre ich Matcha anders als Espresso?
L-Theanin dämpft die Koffeinspitze und verlängert die Wirkung. Das Ergebnis ist ruhige, gleichmäßige Wachheit statt kurzem Kick mit Absacker.
Kurz gefasst: Matcha liefert solide Koffeinmengen mit ungewöhnlich sanftem Verlauf, ideal für alle, die wach bleiben wollen, ohne aufgedreht zu sein.