Catechine sind sekundäre Pflanzenstoffe im Grüntee mit antioxidativer Wirkung. Da beim Matcha das ganze Blatt getrunken wird, nimmt man deutlich mehr davon auf als bei aufgegossenem Tee.
Der bekannteste Vertreter ist EGCG, das in der Ernährungsforschung intensiv untersucht wird.
Im Detail
Catechine gehören zur Familie der Flavonoide und machen einen erheblichen Teil der Trockenmasse grüner Teeblätter aus. Geschmacklich sind sie für Herbe und Adstringenz verantwortlich, jenes leicht pelzige Gefühl auf der Zunge, gesundheitlich stehen sie wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften im Fokus zahlreicher Studien, insbesondere das Epigallocatechingallat, kurz EGCG. Sonne fördert die Catechinbildung, Beschattung bremst sie, weshalb Matcha im Verhältnis milder schmeckt als sonnengereifter Sencha, durch den Verzehr des ganzen Blattes aber trotzdem beachtliche Mengen liefert. Seriös bleibt, wer bei den gesundheitlichen Aussagen auf dem Teppich bleibt: Grüntee ist ein sinnvoller Teil einer guten Ernährung, kein Medikament.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
Auf Gesundheitstagen und Firmenevents mit Wellness-Fokus ist der Catechingehalt oft der Aufhänger, warum überhaupt eine Matcha Bar gebucht wird. Die Bar kommuniziert das am besten unaufgeregt: ein Satz auf der Karte, eine ehrliche Antwort am Tresen, und der Drink überzeugt den Rest von selbst.
Häufige Fragen zu Catechine
Sind Catechine der Grund, warum Matcha als gesund gilt?
Sie sind ein wichtiger Teil davon, zusammen mit L-Theanin und dem moderaten Koffein. Belegt sind antioxidative Effekte, Heilsversprechen sollte man daraus nicht ableiten.
Zerstört Milch die Catechine?
Milchproteine können Catechine binden, was die Verfügbarkeit etwas senken dürfte. Wer maximale Aufnahme möchte, trinkt Matcha pur, wer Genuss möchte, auch mal als Latte.
Kurz gefasst: Catechine sind die antioxidativen Kraftstoffe des Grüntees, im Matcha besonders reichlich enthalten, weil das ganze Blatt in der Tasse landet.
Zur Einordnung
Dieser Begriff gehört zur Welt des Matchas und japanischen Tees, dem Herzstück der Femio Bar. Vom Anbau unter Schattennetzen bis zur richtigen Zubereitung mit dem Bambusbesen entscheiden hier viele kleine Faktoren darüber, was am Ende im Glas leuchtet und wie es schmeckt.
Aus der Praxis der Femio Bar lässt sich die Matcha-Welt auf wenige Grundsätze verdichten: Qualität beginnt im Teegarten und lässt sich an Farbe und Duft ablesen, lange bevor jemand kostet. Die Zubereitung folgt einfachen, aber festen Regeln, gesiebtes Pulver, temperiertes Wasser, zügiges Aufschlagen, und belohnt Sorgfalt sofort im Glas. Wer diese Grundlagen respektiert, bekommt aus zwei Gramm Pulver ein Getränk, das pur überzeugt und in jedem Milch- oder Fruchtdrink die Hauptrolle behält. Genau deshalb steht die Zubereitung bei Femio sichtbar am Tresen, gutes Handwerk verträgt Publikum.
Dieser Eintrag ist Teil des Femio Glossars mit 100 Begriffen rund um Matcha, Kaffee, Drinks und Event-Catering. Alle Erklärungen sind bewusst kompakt gehalten und aus der Praxis der mobilen Bar geschrieben, damit Gastgeber, Planerinnen und Neugierige schnell finden, was sie wirklich wissen wollen.
Verwandte Begriffe im Überblick
Koffein im Matcha
Eine Portion Matcha enthält je nach Dosierung etwa 60 bis 80 Milligramm Koffein und liegt damit zwischen Espresso und Filterkaffee. Durch das L-Theanin setzt die Wirkung sanfter ein und hält länger an.
Matcha Latte
Ein Matcha Latte kombiniert aufgeschlagenen Matcha mit warmer oder kalter Milch. Die Balance aus herbem Tee und cremiger Milch macht ihn zum beliebtesten Matcha-Drink überhaupt.
Iced Matcha
Iced Matcha ist frisch aufgeschlagener Matcha auf Eis, pur mit Wasser oder mit kalter Milch. Auf Sommerevents ist er der meistbestellte Drink an der Bar.
Matcha Strawberry
Matcha Strawberry ist ein geschichteter Drink aus Erdbeerpüree, Milch und frisch aufgeschlagenem Matcha. Die rot-weiß-grünen Schichten machen ihn zum fotogensten Getränk der Karte.
Matcha Mango
Matcha Mango kombiniert fruchtiges Mangopüree mit Milch und Matcha zu einem cremig-exotischen Iced Drink.