Zeremonieller Matcha (Ceremonial Grade) bezeichnet die höchste Qualitätsstufe aus der ersten Ernte junger, beschatteter Teeblätter. Er schmeckt süßlich mild mit feinem Umami und eignet sich zum puren Trinken.
Femio verwendet Ceremonial Grade Matcha, jede Portion einzeln mit dem Chasen aufgeschlagen, ohne Zusätze, auch in Milch- und Fruchtdrinks. Der Unterschied zu einfachen Kochqualitäten ist in Farbe und Geschmack sofort erkennbar.
Im Detail
Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt, hat sich aber als Bezeichnung für die Spitzenklasse etabliert. Entscheidend sind mehrere Faktoren: ausschließlich Blätter der ersten Frühjahrsernte, lange Beschattung, sorgfältige Entfernung von Stielen und Adern sowie langsame Vermahlung auf Steinmühlen. Solcher Matcha leuchtet intensiv jadegrün, duftet frisch und süßlich und kommt praktisch ohne Bitterkeit aus. Weil die Bezeichnung jeder verwenden darf, lohnt der Blick auf Herkunft, Erntezeitpunkt und Farbe mehr als auf das Etikett. Ein ehrlicher Test: pur mit Wasser aufschlagen und ohne Milch oder Zucker probieren. Nur wirklich gute Qualität besteht diese Prüfung.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
Für Eventdrinks verwenden viele Anbieter aus Kostengründen einfache Qualitäten und überdecken die Bitterkeit mit Zucker. Femio geht den umgekehrten Weg: Zeremonielle Qualität braucht weniger Süße, schmeckt auch in Milch klar nach Tee und behält im Glas ihre leuchtende Farbe. Gerade bei geschichteten Drinks, bei denen das Grün oben liegt, sieht man den Unterschied vom ersten Becher an.
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Häufige Fragen zu Zeremonieller Matcha
Lohnt sich zeremonieller Matcha im Milchdrink überhaupt?
Ja, gerade dort. Milch verzeiht zwar mehr als klares Wasser, aber Farbe, Frische und die fehlende Bitterkeit schmeckt man auch im Latte deutlich heraus.
Woran erkenne ich minderwertige Ware trotz schönem Etikett?
An stumpfer, gelblicher Farbe, muffigem oder heuartigem Geruch und kratziger Bitterkeit. Auch ein sehr niedriger Preis ist bei echtem Ceremonial Grade ein Warnsignal.
Kurz gefasst: Zeremonieller Matcha ist die Spitzenqualität aus erster Ernte und langer Beschattung. Er kostet mehr, braucht dafür weniger Zucker und macht den Unterschied, den Gäste tatsächlich schmecken.