Matcha ist licht-, luft- und wärmeempfindlich. Er wird kühl, dunkel und luftdicht gelagert und nach dem Öffnen zügig verbraucht.
Frisch geöffnete Dosen erkennt man an leuchtender Farbe und frischem, grasigem Duft.
Im Detail
Die Feinheit des Pulvers ist zugleich seine Schwäche: Die riesige Oberfläche macht es zum Magneten für Sauerstoff, Feuchtigkeit und Fremdgerüche. Licht bleicht das Chlorophyll aus, das Grün kippt Richtung Oliv, Oxidation frisst die frischen Aromen und hinterlässt Heunoten. Ideal ist eine luftdicht verschlossene Dose an einem kühlen, dunklen Ort, ungeöffnete Packungen halten im Kühlschrank am längsten, sollten vor dem Öffnen aber auf Raumtemperatur kommen, sonst schlägt sich Kondenswasser im Pulver nieder. Nach dem Öffnen zählt Tempo: Innerhalb von vier bis sechs Wochen entfaltet der Tee sein Bestes, danach baut er hörbar ab. Kleine Gebinde schlagen deshalb den vermeintlich günstigen Großeinkauf, zumindest überall dort, wo nicht täglich viel verbraucht wird.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
Im Eventbetrieb löst der Verbrauch das Lagerproblem auf natürliche Weise, die Dosen sind schneller leer, als der Tee altern könnte. Gearbeitet wird trotzdem nach fester Routine: kleine Arbeitsdosen am Tresen, Nachschub verschlossen in der Kühlbox, first in, first out. So schmeckt der Matcha der letzten Bestellung wie der der ersten.
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Häufige Fragen zu Lagerung von Matcha
Gehört Matcha in den Kühlschrank?
Ungeöffnet ist das ideal. Geöffnete Dosen nur dann, wenn sie wirklich luftdicht schließen und vor Gebrauch temperiert werden, sonst zieht Kondensfeuchte ins Pulver.
Woran erkenne ich überlagerten Matcha?
An matter, olivgrüner bis gelblicher Farbe und einem Duft nach Heu statt frischem Gras. Geschmacklich wirkt er flach und stumpf, bitter wird er obendrein.
Kurz gefasst: Matcha ist ein Frischeprodukt: dunkel, kühl und luftdicht gelagert und zügig verbraucht bleibt er leuchtend und lebendig, alles andere kostet sichtbar Farbe und Geschmack.