Der Cappuccino besteht aus einem Espresso mit heißer Milch und feinporigem Milchschaum zu ungefähr gleichen Teilen. Er wird klassisch in der 150 bis 180 Milliliter Tasse serviert.
Guter Milchschaum ist hier entscheidend, cremig glänzend statt großblasig.
Im Detail
Sein Name geht angeblich auf die Kapuzenfarbe der Kapuzinermönche zurück, sein Aufbau auf ein einfaches Drittelprinzip: ein Teil Espresso, ein Teil flüssige Milch, ein Teil Schaum. Die Wahrheit moderner Barkultur ist fließender, entscheidend ist die Textur, ein einziger seidiger Mikroschaum, der sich beim Eingießen mit dem Espresso verbindet, statt als steife Haube darauf zu sitzen. Die Milch wird dafür auf etwa 60 bis 65 Grad gezogen, heiß genug für Süße, kühl genug, um nicht zu verbrennen. Getrunken wird er in Italien fast nur vormittags, eine Regel, über die sich der Rest der Welt fröhlich hinwegsetzt. Kakao obenauf ist Geschmackssache, gute Latte Art macht ihn ohnehin überflüssig.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
Der Cappuccino ist auf Events ein gefragter Klassiker und damit ein harter Konstanztest für jede Bar: Hundert Tassen, hundertmal dieselbe Temperatur und Textur, das trennt Profis von Improvisierten. Mit sauberer Latte Art wird jede Tasse nebenbei zum kleinen Applausmoment am Tresen.
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Häufige Fragen zu Cappuccino
Warum schmeckt Cappuccino im Café besser als zu Hause?
Meist liegt es am Schaum. Profis ziehen Mikroschaum mit Dampfdruck und Übung, Haushaltsaufschäumer erzeugen gröbere Blasen und weniger Süße in der Milch.
Cappuccino oder Flat White, was ist stärker?
Der Flat White, er trägt einen doppelten Espresso bei ähnlicher Milchmenge. Der Cappuccino wirkt durch mehr Schaum luftiger und milder.
Kurz gefasst: Der Cappuccino ist der Maßstabsklassiker der Milchkaffees: einfaches Prinzip, hohe Kunst in der Ausführung und auf Events die Währung, in der Barqualität gemessen wird.