Allergene wie Milch, Nüsse oder Soja müssen in der Gastronomie gekennzeichnet werden.
Bei der Eventplanung sollten Allergien früh zur Sprache kommen, damit passende Alternativen bereitstehen.
Im Detail
Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung definiert 14 kennzeichnungspflichtige Hauptallergene, für eine Getränkebar praktisch relevant sind vor allem Milch und Laktose, Soja in manchen Alternativen, Nüsse in Mandeldrinks und Sirupen sowie Gluten in Randprodukten. Kennzeichnung ist die Pflicht, gelebte Kompetenz die Kür, das Team muss auf Nachfrage präzise sagen können, was in welchem Drink steckt, und sichere Alternativen anbieten, Haferdrink für die Laktoseintoleranz, nussfreie Optionen bei entsprechender Allergie. Kreuzkontamination ist der unterschätzte Faktor, getrennte Kannen und Aufschäumhilfen für Pflanzendrinks gehören bei ernsthaften Allergien zum Standard. Die Abfrage im Planungsprozess entschärft das meiste vorab, für den Rest zählt ein Team, das lieber zweimal fragt als einmal rät.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
Unverträglichkeiten nennen Gastgeber am besten schon in der Anfrage, im Nachrichtenfeld des Formulars ist dafür Platz. So lässt sich vorab klären, welche Drinks infrage kommen.
Häufige Fragen zu Allergene
Gibt es laktosefreie Drinks?
Ohne Milch kommen etwa Espresso, Americano und die Softdrinks aus. Welche Milchalternativen es für Ihr Event gibt, klären Sie am besten direkt in der Anfrage.
Was ist der Unterschied zwischen Allergie und Intoleranz am Tresen?
Für die Sorgfalt keiner, das Team behandelt beide Angaben ernst. Medizinisch ist die Allergie kritischer, praktisch zählt sichere Auskunft in beiden Fällen.
Kurz gefasst: Allergenkompetenz ist Gastfreundschaft in ihrer ernstesten Form: klare Kennzeichnung, sichere Alternativen und ein Team, das Bescheid weiß, machen die Bar für wirklich alle Gäste unbeschwert.