Der Sektempfang ist der traditionelle Auftakt nach Trauung oder zu Veranstaltungsbeginn mit Schaumwein.
Immer öfter wird er durch moderne alkoholfreie Empfänge ersetzt oder ergänzt.
Im Detail
Als Ritual hat der Sektempfang eine klare Funktion, er markiert den Übergang, füllt die Wartezeit nach der Zeremonie und gibt dem Anstoßen einen Rahmen. Seine Schwächen sind ebenso bekannt, ein erheblicher Teil der Gäste trinkt nicht, ob schwanger, fahrend oder schlicht ohne Lust, und für sie hält die Tradition meist nur Orangensaft bereit, das Getränk gewordene Nachsatz. Moderne Konzepte reagieren zweigleisig, entweder ergänzt eine hochwertige alkoholfreie Linie den Sekt gleichberechtigt, oder der Empfang wird komplett neu gedacht, mit Signature Drinks als Hauptdarsteller und Schaumwein als Option. Interessant ist die Beobachtung von vielen Festen, steht beides bereit, gewinnt oft die Bar, Neugier schlägt Gewohnheit, sobald die Alternative wirklich attraktiv ist.
Worauf es ankommt
Auf dem Event
Femio bespielt beide Varianten: als komplette Neuinterpretation des Empfangs mit Matcha- und Kaffeespezialitäten oder als alkoholfreie Parallellinie neben dem klassischen Sekt. In beiden Fällen verschwindet die Zweiklassigkeit des alten Formats, jedes Glas auf den Empfangsfotos ist ein besonderes, und angestoßen wird trotzdem, nur eben mit Farben statt nur mit Kohlensäure.
Passend dazu: Matcha Bar als Sektempfang-Alternative
Häufige Fragen zu Sektempfang
Können Sekt und Signature Drinks parallel laufen?
Problemlos, viele Feste fahren genau so. Die Bar übernimmt die alkoholfreie Linie, der Sekt läuft klassisch daneben.
Was kostet der Empfang über die Bar im Vergleich zum Sekt?
Je nach Paket vergleichbar, kalkuliert wird pro Kopf. Der Unterschied liegt weniger im Preis als im Erlebniswert.
Kurz gefasst: Der Sektempfang bleibt als Ritual, verliert aber sein Monopol: Wo attraktive alkoholfreie Empfänge bereitstehen, stößt die ganze Gesellschaft gleichwertig an, und das Ritual gewinnt sogar.